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Dark Souls 3

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Dark souls 3

Dark Souls 3 – Live Event 12.04.

Seid gegrüßt Soulsjünger,

am kommenden Dienstag, den 12.04.2016, werden Oliver und Florian von Project P zusammen mit Seansstream ein Live Event veranstalten. Zum Erscheinungstag des neuen Action-Rollenspiel Dark Souls 3, spielen wir es auf der PS4 und werden ab ca. 16 Uhr online sein und bis open end streamen. Das Ganze könnt ihr hier live verfolgen.

Dark Souls 3 ist der vermutlich letzte Teil der Dark-Souls-Serie aus dem Hause From Software und erhält in den bisherigen Tests sehr gute bis gute Bewertungen. Oft wird es dabei für die detailreiche und atmosphärische Grafik gelobt. Selbst die bislang skeptischsten Kritiker, die mit den Veränderungen nicht so ganz zufrieden sind, vergeben immer noch Punkte im oberen Bereich. Wir wollen uns mit euch gemeinsam davon überzeugen und dabei wird sicher geflucht, gefeiert und gebetet.

Wir freuen uns auf euch und sind gespannt, wie der Teil euch und uns begeistern wird. Praise the Sun.

Euer Oliver von Project P

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Dark Souls
Dark Souls: Vom Leben und Sterben

Die Souls-Reihe
Als 2009 (Japan) Demon Souls auf der PS3 rauskam, hatte ich so viel von dem Meisterwerk gehört, wie fast alle CoreGamer und zwar gar nix. Auch, als dann endlich 2010 in Europa Demon Souls erschien, wirkte dieser Titel auf mich irgendwie abschreckend. Japano RPG? Ne danke. Diese Verrückten in Japan kann man sowieso nicht ernst nehmen. 90% Wertungen? Geschenkt.

2 Jahre später kam ich nicht mehr umher, zumindest mal in den Nachfolger Dark Souls reinzuschauen. Wieder gab es Wahnsinns-Wertungen. Also bin ich zum Händler meines Vertrauens und habe es mir zugelegt. Noch während das Spiel sich auf meiner Konsole installierte, schaute ich mir das beiliegende Booklet an und war verwirrt angesichts der Kreaturen, die sich mir da offenbarten.

Und dann ging es endlich los. Grafik? Na gut, nicht schlecht, aber naja, schon Besseres gesehen. Design? Ja, das war schon echt ganz gut. Hilfestellung? Ungefähr so viel, wie eine Bauanleitung von IKEA. Story? Hab gelesen, soll es geben.

Sei es drum, meine Gamerehre war sowieso schon gepackt. Die ersten Gegner waren dann schon…, sagen wir mal, anspruchsvoll. Naja, Steuerung muss man ja noch lernen… das wird schon.

Erster Boss… der erste Moment, in dem ich leicht verzweifelt bin. Wie? Ich kann nicht auf der Plattform warten? Der ist so groß… Wo kann ich hier aufleveln? Ich brauche Hilfe! Mach ich was falsch? Alles Fragen, die ich mir stellte.

Bis ich zum zweiten Boss kam und mir dachte „Naja, für heute reicht es erstmal. Ich brauche meinen Controller noch.“. Das Schlimme war nicht, dass es schwer war. Das Schlimme war, dass ich bei jedem Tod selbst daran Schuld war und es auch wusste. Nichts mit: Ja Bug, was soll ich machen. Immer diese Lag‘s! Wie soll man das denn ordentlich spielen!? Ja, die Gegner und das Spieldesign sind unfair. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht hart an meinen Gamerskills gezweifelt habe.

Erst ein halbes Jahr danach habe ich Dark Souls wieder angefasst. Auf anraten eines guten Freundes. „Beiß dich durch!“, meinte er. „Du wirst sehen.“ Genau das tat ich dann. Und gottverdammt… er hatte Recht.

Es ist dieser Moment, in dem der Boss fällt, den man vor 30 min (eher 2 Stunden) noch für unbesiegbar hielt. Der ideale Run durch ein Gebiet, weil man seinen Charakter perfekt beherrscht. Immer mit dem besten Lern-Instrument, das FromSoft zu bieten hat – Das Sterben. Es ist nicht das notwendige Übel, sondern das zentrale Gameplayelement.

Wenn ich auf andere Gamer treffe, die auch Dark Souls gespielt haben, dann tauscht man gern seine Geschichten aus. Nicht die Geschichten des Sieges, sondern die des Leidens, der 50 Tode am selben Boss, der Verluste von zigtausend Seelen oder des saudummen Sprunges in den Tod.

Diese Anspannung, wenn man 150k Seelen dabei hat und ein anderer Gamer in deine Welt eindringt. Mit nur einem Ziel – Dein Tod. Die Verbeugung des Gegners vor dem Kampf. Es ist mehr zeremoniell, als Zweikampf. Kein Chat, keine dummes Gerede. Nur du, er und am Ende ein Sieger.

Dark Souls ist wie eine Reifeprüfung, wie ein Besinnen auf Werte und Tugenden, die wir als Gamer in den Jahren davor verlernt haben – ich jedenfalls. Geduld zeigen, lernen, warten, zuhören, entdecken. Seine Spielweise perfektionieren, ehrenvoller Umgang mit seinen Gegnern (PvP) und das komplette Versinken in eine andere Welt.

Diese Spielereihe hat mich geerdet.
Und in zwei Monaten, wenn Dark Souls 3 kommt, werde ich wieder da sein. Werde leiden, fluchen, ausflippen und verzweifeln. Nur, um am Ende wieder ein paar mehr schöne Geschichten zu haben und das Gefühl, etwas geschafft zu haben.

In dem Sinne „Praise the Sun“, meine Freunde.

Oliver von Project P

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