Overwatch Positionierung – Teil 1

Hallo und herzlich Willkommen, zu meinem ersten Guide mit dem Thema „Overwatch Positionierung“. Der ein oder andere von euch wird sich vielleicht auf Ein Tutorial zu Zarya gefreut haben. Doch bin ich nach kurzer Überlegung zu dem Standpunkt gekommen, dass ich erst später auf diverse Charaktere eingehen möchte.  Viel mehr soll nun das allgemeine Spielverständnis gefördert werden, durch den Overwatch Positionierung Guide.

Overwatch Positionierung WIdow
Eine Widowmaker muss immer auf ihre Positionierung achten.

Die Overwatch Positionierung ist im Großen und Ganzen Teamabhängig. Abgesehen von einigen Soldier 76 Mains – wird wohl jeder Spieler zustimmen, wenn man sagt: „Die Positionierung ist fast das wichtigste im ganzen Spiel“.

Die Positionierung der einzelnen Charaktere und ihrer jeweiligen Aufgabe im Team könnten wohl nicht unterschiedlicher sein. Eine absolute Verallgemeinerung ist eigentlich nicht möglich. Dennoch hat jede Teamkomposition und die daraus resultierende Bewegung auf der Karte einen groben Standard den man kennen sollte.

Die einsame Spitz
An vorderster Front wird man auf jeden Fall einen Tank-Charakter sehen und im Falle von Overwatch ist der einzige Held, der diese Aufgabe perfekt erfüllt Reinhardt.

Overwatch Positionierung Rheinhardt
Reinhardt – Der perfekte Tank

Der ehemalige deutsche Soldat ist durch sein Fähigkeiten-Set dazu in der Lage den meisten Schaden abzublocken, eine Angriffswelle des Gegners komplett zu stoppen oder einzelne Ziele durch einen waghalsigen Ansturm komplett aus dem Kampf zu nehmen. Die Aufgabe des Tanks können in der Theorie auch die anderen Charaktere aus der gleichnamigen Kategorie erfüllen, jedoch bei weitem nicht so effektiv. Man kann auch eine Komposition mit zwei Tanks spielen, der sogenannte Off-Tank kann dann immer zwischen der Frontline und dem Mittelfeld hin und her pendeln.

Generell kann man von folgender Reihenfolge ausgehen: Reinhardt > Zarya > Winston > D.Va > Roadhog

Das Mittelfeld

Beschützt durch die Front befinden sich hier immer 3 – 4 Spieler, denn Heiler und auch Schadensverursacher fühlen sich in dieser Position sehr wohl und sollten sich problemlos auf ihre jeweiligen Aufgaben konzentrieren können. Bei richtiger Positionierung hat vor allem Lucio einen großen Vorteil in dieser Formation. Durch seine große Reichweite sollte er ungestört die Gruppe heilen können. Außerdem sollte man hier auch Charaktere finden, welche durch Kontrolleffekte den Gegner davon abhalten können den Verbündeten Heiler zu schaden,zum Beispiel ein McCree mit seiner Blendgranate oder ein Junkrat mit seiner Bärenfalle sind fast schon prädestiniert dafür.

 

Die Flankierung                                                                                                                                                                             
Zu guter Letzt bleiben in der Standard-Formation die Helde. Diese sind besonders gut im Flankieren sind. Hierbei ist es etwas schwieriger „den Einen“ auszumachen, denn jeder Charakter hat seine gewissen Vorteile und sind noch stärker von der Situation abhängig als ein normaler DD. (=Damage Dealer ~ Schadensverursacher) Das Paradebeispiel, um eines zu nennen, wäre jedoch Reaper.
Flankierende Charaktere sind meist sehr mobil und haben die Möglichkeit einen Gegner schnell aus dem Spiel zu nehmen. Gerade durch die große Mobilität ist es ein Muss, dass sieh ihre Position immer wieder verändern. Möglichst oft sollten sie die Gruppe verlassen um Tötungen zu generieren.

Bewegung auf der Karte                                                                                                                                                     
Die Standardformation bleibt stets als geschlossene Einheit auf der Karte. Die Ausnahme sind die Flank-Charaktere. Im Idealfall schreitet man hinter dem Reinhardt-Schild voran, während eine Mercy die Gruppe entweder heilt oder ihren Schaden verstärkt. Reinhardts Schwachstelle und der Heiler sollten im Angriff von einem Soldier 76, McCree, Mei oder Roadhog beschützt werden. Egal ob auf einer weiten Fläche oder in einem sogenannten Choke-Point (zu deutsch: Engpass) bleibt man stets zusammen und verändert lediglich etwas die Dynamik der Gruppe. Die Dynamik beschreibt, ob man als Pulk voran läuft oder sich aufteilt um zum Beispiel einer Phara Ultimate kein großes Ziel zu bieten.

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